let's talk about drugs

Die häufigsten Drogen und ihre Wirkung:

Heroin ist euphorisierend, schmerzlindernd und zugleich schlaffördernd. Es wirkt vier bis sechs Stunden und ist für die Organe des menschlichen Körpers nicht toxisch. Weitere Wirkungen auf den ungewöhnten Körper sind die emetische (gr. Emesis = Brechreiz) und atemdepressive Wirkung. 
 
Kokain bewirkt im Zentralnervensystem eine Stimmungsaufhellung, Euphorie, ein Gefühl gesteigerter Leistungsfähigkeit und Aktivität sowie das Verschwinden von Hunger- und Müdigkeitsgefühlen.
 
Der Konsum von Cannabis führt zu Stimmungs- und Wahrnehmungsveränderungen (höhere Empfindlichkeit für Licht, Musik, Farben, Lachdrang), veränderter Zeitwahrnehmung, Konzentrationsstörungen und Verlangsamung der Reaktionszeiten. Cannabis-Konsum bewirkt Gefühle wie Entspannung, innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Wohlbefinden, leichte Euphorie und eine Befreiung von Ängsten.
 
Benzodiazepine wirken im Allgemeinen angstlösend, krampflösend, muskelentspannend, beruhigend und schlaffördernd, leicht stimmungsaufhellend.
 
LSD verändert durch seine pharmakologische Wirkung die individuelle Wahrnehmung so, dass sie dem Konsumenten als intensives Erleben erscheinen, das Zeitempfinden verändert wird und Umgebungsereignisse deutlicher hervortreten. Dies wird vom Konsumenten als Mehrerleben innerhalb einer kürzeren Zeitspanne registriert. Hinzu kommen optische, sensorische und akustische Halluzinationen.
 
Drogensubstitutionsmittel (Mundidol, Vendal, Kapanol, Subutex, Methadon…) sind nur für Opiatabhängige gemacht. Diese Mittel werden oft unterschätzt da sie „Medikamente“ sind. Für Nicht-Süchtige enden Expermente hier oft tödlich (Atemstillstand, Koma, … Bei Personen ohne Opioiderfahrung können ein bis eineinhalb Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein!). Die Wirkung dieser Mittel ist hauptsächlich sedierende und führt zu einer starken Abhängigkeit, starkes Schwitzen, Konzentrationsstörungen, Euphorie, Schlafstörungen (bei manchen Patienten nur bei Entzug des Medikamentes), selten Hypotonie sowie Verstopfung, da es wie alle Opiate darmlähmend wirkt.
 

Ein wichtiger (oft unterschätzter ) Punkt ist SAFER USE. Hier eine sehr gelungene Zusammenfassung:

Wie kann ich mich beim Konsum bestmöglich vor Krankheiten und anderen Gefahren schützen?

Generell für alle Drogen:
Vermeide aufgrund des veränderten Bewusstseinszustande verantwortungsvolle Aufgaben wie das Bedienen von Maschinen oder das Steuern von Fahrzeugen!
Sollten Erste-Hilfe-Maßnahmen zu keiner Besserung bei Unwohlsein führen auf jeden Fall den Arzt rufen - besser einmal zu oft als einmal zu wenig.

Cannabis:
Achte auf dein psychisches Befinden.
Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung keine Cannabis-Produkte konsumieren!
Achtung bei Mischkonsum: Wechselwirkung.
Stirn, Nacken und Unterarme kühlen.
Für viel Wasser oder Fruchtsäfte sorgen - Vitamin C!
Frische Luft, Ruhe und Gespräche mit vertrauten Personen helfen bei einem zu intensiven "Flash".

Kokain:
Achte auf dein psychisches Befinden.
Achtung bei Mischkonsum: Wechselwirkung.
Mischkonsum potenziert das gesundheitliche Risiko!
Kokain entzieht dem Körper wichtige Mineralien und Vitamine - sorge für ausreichende Wasser- und Vitaminzufuhr.
Frische Luft!

Heroin:
Verwende IMMER dein eigenes Besteck.
Sorge immer für "frisches, sauberes" Besteck - verwende auch das eigene Besteck nicht öfter als 1 mal.
Sollte kein eigenes Besteck vorhanden sein, koche das Vorhandene wenigsten aus.

Erste Hilfe:
Einen Shake erkennt man an den vorhandenen Vergiftungserscheinungen. Konsumenten gut zudecken, da Schüttelfrostgefahr besteht.
Bei Krampfanfällen Person nicht festhalten, Gegenstände aus dem Weg räumen, Kissen unter den Kopf legen.
Atemstillstand o. Bewusstlosigkeit: Sofort den Notarzt rufen und die Anweisungen befolgen.

Benzodiazepine:
Benzos sind Tabletten und dürfen NIE injiziert werden. Durch Ablagerungen in den Venen kann dies zu einem Venenverschluss führen. Im schlimmste Fall: Amputation der Körperstelle.
Vermeide Mischkonsum aufgrund der Wechselwirkungen.
Mischkonsum mit Heroin erhöht die Gefahr eine Atemdepression.
Allgemein erhöhte Unfallgefahr durch Muskelerschlaffung.

LSD:
Nie in psychisch schlechter Verfasssung konsumieren - Gefahr eines Horrortripps.
Achtung bei der Dosierung - die LSD-Konzentration kann stark varrieren.
Besorge einen Tripsitter (der natürlich nicht konsumiert) der schnell genug reagiert, wenn du zB denkst ein Vogel zu sein.
Versuche Gedanken möglichst ins positive zu leiten.
Versuche dich auf den Trip vor zu bereiten und verarbeite das Erlebte auch.

Methadon:
Achtung bei Mischkonsum aufgrund der Wechselwirkung.
Methadon sollte aufgrund der heftigen Entzugserscheinungen nie aprubt abgesetzt werden.
Bei Injektion kann es zu einem lebensgefährlichem Shake kommen.

Diese Zusammenfassung soll niemanden animieren Drogen zu konsumieren. Der Text soll dazu dienen, Konsumenten die bestmögliche Information und den bestmöglichen Schutz vor drohenden Gefahren bieten.

 

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